Auf ein Wort

März 2017 - Ökumene einmal anders

Osterzeit 2017 - "Die Mutter aller Bomben"

In der Karwoche wird die "Mutter aller Bomben" abgeworfen! Es ist die drittgrößte aller Bomben, die in der Geschichte der Menschheit jemals abgeworfen wurde - nur die auf Hiroshima und Nagasaki waren "größer".

Eine Mutter, das ist eine Frau, die 10 Monate ein lebendigen "Wesen" in sich trägt, das Kind zur Welt bringt, es nährt und mit dem Vater des Kindes umsorgt.

Die Mutter steht in unserer Kultur symbolisch für die selbtlos Liebende.

Die "Mutter aller Bomben", zynischer geht es nicht begrifflich mehr.

Hilf du uns, guter Gott, dass wir den Worten der Lüge nicht glauben, dass wir nicht zynisch und verbittert werden.

Hilf uns auf der Seite der lebenspendenden Kräfte zu sein.

 

März 2017 - Ökumene einmal anders

„Wir kommen deshalb auf den Grundsatz zurück, dass weder Besitz noch Gebrauch

von Atomwaffen annehmbar ist."

                                                                                                   Papst Franziskus

 

Es lohnt sich, unserem Papst zuzuhören. Ja, ich schreibe bewußt, unserem Papst. Für mich ist er eine der wichtigsten christlichen Stimmen unserer Zeit. Und in diesem Sinne ist er auch "mein Papst", auch wenn er es im konfessionellen und auch kirchenrechtlichen Sinne nicht ist.

In Deutschland lagern IMMER NOCH Atomwaffen, in Büchel (Nähe von Cochem), in der Eifel. Alle Fraktionen des Bundestages haben am 26. März 2010 für die Abrüstung der Atomwaffen gestimmt.

Es ist Zeit, die Welt ein bischen friedlicher werden zu lassen. Und ich danke Papst Franziskus für seine klaren Worte auf diesem Weg: Der Besitz von Atomwaffen ist nicht annehmbar!

 

 

Frühjahr 2017 - Gebäude - Wir sind auf dem Weg

Gerne bin ich hier Pfarrer in der Michaelsgemeinde.

Und ich freue mich auf jeden Arbeitstag.

Als ich im September 2016 hier anfing hatte ich mir meine Aufgaben anders vorgestellt.

Ich dachte, dass ich die meiste Zeit mit Menschen verbringen werde.

Dies ist leider so nicht eingetreten.

Vieles war liegen geblieben und der KV nutzt den Neuanfang, bestimmte Themen anzugehen.

Am augenfälligsten ist der Zustand der Außenanlagen und der Gebäude.

Den Anblick des verwilderten Dornröschenschlosses konnten wir gärtnerisch verändern. Besonderen Dank hier an die Nieder-Ramstädter Diakonie.

Das freigelegte "Schlösschen", zeigt zwar wieder seine ursprüngliche Attraktivität, zeigt aber auch, dass es viel zu renovieren gibt. Das geht leider nicht sofort.

Wir haben begonnen, einen Gebäudenutzungsplan zu entwickeln. D.h., wir stellen uns die Frage, was aus unseren Gebäuden werden soll. Im ersten Schritt liegt unser Schwerpunkt dabei auf dem "kleinen Gemeindehaus" an der Liebfrauenstraße.

Es gibt einen erheblichen Renovierungsbedarf. Wir sehen das und wir sind tätig - das wollen wir Ihnen sagen. Doch wollen wir hier nicht in die Kuriosität um den Berliner Flughafen verfallen; wir wissen nicht, wann Fenster, Türen, Dach, etc. erneuert werden können. Dies ist keine Frage der Einsicht in die Notwendigkeit, sondern der Entscheidung über die Gebäudenutzung (im Zusammenhang mit der Nutzung der anderen Gebäude) und der Finanzierung. Wir sind auf dem Weg.