InnenraumKirche innen

Der Kirchturm und seine 5 Glocken :

Die “Christusglocke” läutet im Ton b´, wiegt 650 kg
und trägt die Inschrift Offenbarung, Joh.22,13
“Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.”

Die “Matthäusglocke” läutet im Ton c´´, wiegt 520 kg
und trägt die Inschrift Matthäus 4, 17
“Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbei gekommen.”

Die “Markusglocke” läutet im Ton des ´´, wiegt 390 kg
und trägt die Inschrift Markus 1, 15
“Glaubt an das Evangelium.”

Die “Lukasglocke” läutet im Ton es ´´, wiegt 270 kg
und trägt die Inschrift Lukas 22, 40
“Betet, auf daß Ihr nicht in Anfechtung fallet.”

Die “Johannesglocke” läutet im Ton f ´´, wiegt 198 kg
und trägt die Inschrift Johannes 16, 33
“In der Welt habt Ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.”

Die Glocken wurden von der Glockengießerei Gebrüder Bachert aus Karlsruhe gefertigt.
Hier können Sie sich das Geläut anhören:

Anläuten des Plenums
Plenum
Teilgeläut (1/2)
Teilgeläut (2/2)

Die 4 Michaelsfenster und das Altarfenster sind von Christian Oehler aus Stuttgart gestaltet und von der Werkstatt Wilhelm Derix aus Rottweil/ Neckar ausgeführt worden. Das Material ist mundgeblasenes Antikglas, Betondickglasfelder und ca. 30cm starke Kristallglasbrocken.

Die Kupferbeschläge der Eingangs-Tür, die Anfertigung der Türgriffe und die Messingbeschläge des Altarkreuzes stammen aus der Werkstatt des Darmstädter Malers und Bildhauers Hermann Tomada.

Kanzel, Altar und Taufstein
wurden von dem Darmstädter Bildhauer Fritz Schwarzbeck aus grob behauenem, schwarzem, belgischem “Nero Marquina” Granit gearbeitet. Geliefert hat das Material die Firma Marmor- Hahn aus Darmstadt.
Vom Darmstädter Goldschmied Hans Philipp stehen 6 große Metallleuchter hinter dem Altar.
Ein Bronze-Standkreuz sollte den Altar schmücken; dessen Ausführung aber missglückte.
Von der Firma Tempel wurde ein Ersatz- Holzkreuz geliefert dessen Gestaltung Herr Tomada übernommen hat. Dieses befindet sich heute im Vorraum über dem Opferstock.
Das heutige Altarkreuz grüßt seit dem 4. Advent 1960 die Gottesdienstbesucher.
Das Kruzifix wurde von Prof. Gerhard Marcks in Köln geschaffen.
Ein dreiteiliger Wandteppich schmückt seit dem Michaelstag, dem 29. September 1962 die Emporenbrüstung der Kirche.
Er steht unter dem Grundthema “Jesus ist Sieger”. Den künstlerischen Entwurf lieferte Helmut Uhrig aus Arnoldshain im Taunus.

Die technische Ausführung, sowie die Herstellung aller Altar- und Kanzel-bekleidungen führte die Paramenten- Werkstatt des Elisabethenstiftes in Darmstadt durch.

Orgel
Am Sonntag, dem 4. September 1960 ist die Orgel geweiht worden. Sie ist von Orgelbaumeisters Werner Bosch aus Kassel- Sandershausen gebaut worden.
Sie besitzt 26 klingende Register auf 2 Manualen und Pedal. Im ganzen hat sie 1730 Pfeifen.